Hypnosetherapie

Was ist die Hypnose?

Hypnose ist ein veränderter Bewusstseinszustand, der völlig natürlich ist und den jeder kennt. Es ist ein Zustand zwischen Wachsein und Schlaf, jedoch ist man völlig tiefenentspannt, geistig konzentriert und sehr aufmerksam.
Mehrmals am Tag sind wir völlig unbemerkt in Hypnose, wenn du zum Beispiel einen Film schaust, der dich völlig in den Bann zieht, ein spannendes Buch liest, routinemäßig zur Arbeit fährst, Hausarbeiten erledigst oder Sport machst. All das sind Aktivitäten, wo du dir wenig Gedanken über den Verlauf machst und die teilweise ganz automatisch geschehen.

Modellhaft kann man davon ausgehen, dass der bewusste Teil des Geistes gerade mal circa 5 – 10 % ausmacht und für das logische, rationale und analytische Denken zuständig ist. Unser Unterbewusstsein das circa 90 - 95 % ausmacht, beeinflusst unser Fühlen, Handeln und unsere Erfahrungen.
Dem riesigen Teil des Unterbewusstseins schenken wir im Alltag kaum Beachtung. Wir reagieren völlig unbewusst meist auf Reize, fühlen uns schlecht oder hilflos. Manchmal schaffen wir es nicht aus eigener Kraft, aus einer schwierigen Situation rauszukommen.

Hypnose ermöglicht, die Aufmerksamkeit von äußeren Einflüssen auf das innere Erleben zu richten und dabei das Bewusstsein mit dem Unbewussten wieder in Einklang zu bringen.

Die Anzahl der benötigten Behandlungen ist auf das individuelle Anliegen des Patienten abgestimmt.

Die ursachenorientierte Hypnose (Hypnoanalyse, analytische Hypnose)

In meiner Praxis arbeite ich mit der ursachenorientierten Hypnose. Diese Form kann das Problem direkt an der Wurzel packen. Es ist möglich längst vergessene Erinnerungen, die ursächlich für bestimmte Konflikte, Krankheiten und emotionale Belastungen stehen, ausfindig zu machen, zu neutralisieren und in die Heilung zu bringen. Diese Hypnoseform darf nur von Ärzten, Psychotherapeuten und Heilpraktikern angewendet werden, weswegen sie nicht so häufig angeboten wird, wie andere Hypnosenformen.

In der ressourcenorientierten Hypnose wird das problembehaftete Thema mit positiv besetzten Gefühlen verankert. Durch positive Suggestionen werden negative Emotionen mit Positiven vermischt und dadurch abgeschwächt.

Wie funktioniert eine Hypnosetherapie?

Ohne Umwege können mittels Hypnose Ängste, Phobien, Blockaden und Panikattacken oft in nur wenigen Sitzungen erfolgreich behandelt werden. Und das selbst dann, wenn andere bisherige Therapien und Behandlungsmethoden noch nicht die gewünschten Ergebnisse brachten.

Viele unserer emotionalen Reaktionen werden von unserem Unterbewusstsein gesteuert.
Man kann sich das Unterbewusstsein wie einen Kassettenrekorder vorstellen. Es wird irgendwann mal ein Verhalten aufgenommen und über die Playtaste wiederholt im Laufe des Lebens abgespielt. 

Das Unterbewusstsein spielt automatisch das hierfür angelegte Gefühls- und Verhaltensmuster ab. Nur wenn das Programm auf dem Kassettenrekorder überspielt wird, kann das Unterbewusstsein anders reagieren und entscheiden.

Die Wirksamkeit von Hypnose

Wirksamkeit von Hypnose ist wissenschaftlich bewiesen.

Seit 2006 ist Hypnotherapie in Deutschland offiziell als eine wissenschaftlich fundierte psychotherapeutische Methode anerkannt.
In über 200 empirischen Studien wurde die hohe Wirksamkeit der klinischen Hypnose nachgewiesen. Die klinische Hypnose ist besonders wirkungsvoll bei Angst- und Panikstörungen, Belastungs- und Anpassungsstörungen, Suchtverhalten und vielen psychosomatischen Störungen.
Auch Schmerzpatienten können durch Hypnose deutlich Linderung erfahren.

Bei folgenden Themen kann eine Hypnosetherapie helfen:

  • Ängste
  • Traumatas
  • Depressionen
  • Burnout
  • Phobien
  • Panikattacken
  • Zwänge
  • Süchte
  • Essstörungen
  • Schlafstörungen
  • Trauer, Trennung, Liebeskummer
  • Bewältigung bewusster oder unbewusster Blockaden 
  • Stärkung des Selbstwertgefühls
  • Konzentrationssteigerung
  • Psychosomatische Störungen

uvm.

Besonders in den letzten Monaten haben sich in der Corona-Krise bei vielen Menschen neue und alte Ängste aufgetan: Angst vor einer Ansteckung, Angst vor der Einsamkeit, Angst vor dem beklemmenden Gefühl „eingesperrt“ zu sein. 

Über allem stand die Frage: Wie gehe ich mit den veränderten Lebensbedingungen um? Privat wie beruflich?

Kritische Faktoren bei der Hypnosetherapie

Jeder Mensch verfügt über eine Art inneren Wächter, der wie ein Türsteher fungiert. 

Während der Trance kann sich dieser Teil entspannen und den Zugang zum Unterbewusstsein gewähren.
Diese Kontrollinstanz passt darauf auf, dass die grundlegenden Moral- und Wertevorstellungen eines Menschen unangetastet bleiben und würde im Falle einer Grenzüberschreitung die Zusammenarbeit ablehnen. 

Somit kann Hypnose nie gegen den eigenen Willen geschehen. In Hypnose würde niemand Dinge tun, die er im Wachzustand ablehnen würde. Hypnose ist immer freiwillig. 

Angewandte therapeutische Hypnose sollte nicht mit Bühnen- oder Show-Hypnose verwechselt werden.
Diese haben nicht das geringste miteinander zu tun.

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